Ellinor Euler | www.ellinoreuler.de

Jürgen Kellig | www.juergen-kellig.de

Karsten Kelsch | www.karstenkelsch.de

Marianne Stoll | www.marianne-stoll.de

Vernissage am Freitag, 2. Juni 2017 um 19.00 Uhr

Zur Eröffnung sind Sie und Ihre Freundinnen und Freunde herzlich eingeladen

Begrüßung durch die Künstlerinnen und Künstler

Ausstellung vom 3. Juni bis 25. Juni 2017

Finissage und Künstlergespräch am Sonntag, 25. Juni 2017 ab 16.00 Uhr

Ausstellungsort:
Galerie Verein Berliner Künstler • Schöneberger Ufer 57 • 10785 Berlin

Öffnungszeiten:
Galerie • Dienstag-Freitag 15-19 Uhr • Samstag-Sonntag 14-18 Uhr

Am Pfingst-Sonntag (4. Juni 2017) bleibt die Galerie geschlossen.

Drahtzeichnung, © Ellinor Euler
Drahtzeichnung, © Ellinor Euler

In den Zeichnungen wendet Ellinor Euler geometrische Grundformen wie Kreis, Dreieck, Quadrat an. Es tut sich eine abstrakte Welt auf, die mit allen Varianten geistiger Konstruktionen spielt. Es ist eine Kunst der Linie, der Achse und der Symmetrie.

Diese Grundformen werden frei angewandt und zu Strukturen verbunden, die in mehrfachen Überlagerungen gezeichnet sind.

Die haptische Qualität des schweren, rauhen und unbeschnittenem handgeschöpftem Papiers ist ihr wichtig.
Aus dem Spiel entwickeln sich konsequent Zeichnungen von der Fläche in den Raum – Raumzeichnungen aus Heißkleber und Draht.

Partitur-1x1-014 · 2016 · Tusche-Papier · 100x100 cm © Jürgen Kellig
Partitur-1x1-014, © Jürgen Kellig

Jürgen Kellig arbeitet seit ca. 2008 zunehmend auf Papier. Bei diesen Zeichnungen geht es generell um Rhythmus und Struktur und um das Wechselspiel von Chaos und Ordnung. Sie zeigen die Ähnlichkeiten von Mikro- und Makrokosmen, die Partituren, Systeme und Vernetzungen in der Natur, in der Gesellschaft und der digitalen, technischen Welt - letztlich geht es um das Erfahren und Erforschen größerer Zusammenhänge.

Die Arbeiten entstehen alle durch intuitives, meist rhythmisches Setzen von möglichst gleichartigen Linien, Punkten oder anderer einfacher Formen.

Desert 2 • 2016 • Pigmenttusche, Papier, gerissen, gekratzt • © Karsten Kelsch
Desert 2,© Karsten Kelsch

Karsten Kelsch‘s landschaftliche Strukturen werden auf ein Minimum reduziert, breiten sich wie ein unregelmäßiges Netzwerk im angedeuteten Raum einer stilisierten Landschaft aus.

Ein rhythmisches Gefüge von transparenten Farbflecken und abrupt gesetzten, teilweise vibrierenden und unterbrochenen Lineaturen, die wie Einkerbungen das Profil und die Weite des angedeuteten Bildraumes erahnen lassen, sind auf lange geschichtete und gerissene Papierbahnen gesetzt.

Gartenhäuser--V-70x100-cm-Tusche-Oelfarbe-Kohlestift-Oelkreide-Folie-Collage-2017 © Marianne Stoll
Gartenhäuser V, © Marianne Stoll

Marianne Stoll arbeitet in ihren Zeichnungen in mehreren Schichten; Transparenzen, Verschiebungen irritieren das ursprüngliche Sujet, es entzieht sich der Eindeutigkeit. In den Collagen nähert sich die Künstlerin in mehrfachem Zerschneiden und neu Zusammenbauen, Überlagern verschiedener Papiere und Folien, Mischen von gefundenen Bildelementen mit eigenen Zeichnungen einem Fremdartigen und doch Bekannten.